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Holzspielzeugmacher/-in

Holzspielzeugmacher/-in ist ein Ausbildungsberuf im Handwerk mit einer Regeldauer von 3 Jahren im Bereich Holzgewerbe.

Dauer: 3 Jahre· 1 Min. Lesezeit

Schnellübersicht

Gewerkegruppen
Holzgewerbe
Interessensbereiche
Design, Holz
Dauer der Ausbildung
3 Jahre
Voraussetzung
Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur

Detaillierte Ausbildungsübersicht

Die wichtigsten Bereiche in einer schnellen, gut vergleichbaren Tabelle.

Deine Aufgaben
  • Als Holzspielzeugmacherin oder Holzspielzeugmacher gestaltest und baust du kindersichere und belastbare Spielgeräte aus Holz.
  • Entwerfen: Vom Klettergerüst bis zum dekorativen Holzgegenstand – du entwirfst kreative Spielgeräte nach Vorgaben oder auf Grundlage eigener Ideen. Du fertigst Skizzen an, wählst das geeignete Holz und die passenden Werkstoffe aus.
  • Fertigen: Sägen, Schnitzen, Hobeln und Verleimen – du fertigst alle Einzelteile mit handwerklichem Geschick und fügst die Baugruppen anschließend zusammen. Wichtig: Deine Kreationen sind kindersicher und belastbar.
  • Verzieren: Je nach Spielzeug und den Wünschen deiner Kundschaft finalisierst du deine Kreationen mithilfe von Wachs, Farbe oder Politur.
Deine Eigenschaften
  • Als Holzspielzeugmacher/-in solltest du gerne mit Werkzeugen und natürlichen Materialien arbeiten. Kreativität und ein Gespür für Design sind zusätzlich von Vorteil.
Deine Ausbildungsinhalte
  • Deine Ausbildung als Holzspielzeugmacherin oder Holzspielzeugmacher bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen.
  • Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse.
  • Lesen und Erstellen von Skizzen und Zeichnungen, Anwenden von Gestaltungsprinzipien.
  • Beschaffenheit und Eigenschaften von Holz und Holzwerkstoffen.
  • Herstellen und Anwenden von Vorrichtungen und Schablonen.
  • Be- und Verarbeiten von Holz und Holzwerkstoffen.
  • Instand halten von Werkzeugen und Maschinen.
  • Prüfen und Behandeln von Oberflächen.
  • Drechseln und Drehen.
  • Dekoratives Spanen und Schnitzen.
  • Dekoratives Malen und Schmücken.
  • Montieren von Teilen.
  • Prüfen und Verpacken von Erzeugnissen.
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht.
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz.
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
  • Digitalisierte Arbeitswelt.
Ablauf der Ausbildung
  • Ausbildungsbeginn: Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
  • Dauer der Ausbildung: 3 Jahre.
  • Zwischenprüfung: Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.
  • Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildung findet eine Abschluss-/Gesellenprüfung statt.
Karriere und Perspektiven
  • Mit der Ausbildung als Holzspielzeugmacherin oder Holzspielzeugmacher wirst du der Profi für Spiel, Spaß und Spannung – aus Holz.
  • Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.
  • Wenn du dein handwerkliches Können mit deinen kreativen Fähigkeiten verbinden willst, kannst du als Gestalterin oder Gestalter im Handwerk besonders kreativ werden.
  • Wenn es für dich fachlich noch höher hinausgehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Drechsler- (Elfenbeinschnitzer-) und Holzspielzeugmacher-Handwerk die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.
  • Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.
  • Du siehst: Das Holzspielzeugmacherhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!

Berufsbild

Holzspielzeugmacher/-in ist ein praxisorientierter Ausbildungsberuf im Handwerk. Typische Gewerkegruppen sind Holzgewerbe. Wichtige Interessensbereiche sind Design und Holz. Die Regeldauer liegt bei 3 Jahren. Die konkreten schulischen Voraussetzungen können je nach Betrieb variieren.

Aufgaben im Überblick

Typische Aufgaben liegen in den Bereichen Kernaufgaben des Berufs, Entwerfen, Fertigen und Verzieren.

Wichtige Eigenschaften

Für den Beruf hilfreich sind insbesondere Kernaufgaben des Berufs.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung arbeitest du unter anderem an Fachliche und betriebliche Grundlagen, Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes sowie Kontrollieren und, Lesen und Erstellen von Skizzen und Zeichnungen Anwenden, Beschaffenheit und Eigenschaften von Holz und Holzwerkstoffen und Herstellen und Anwenden von Vorrichtungen und Schablonen.

Ablauf der Ausbildung

Der Ausbildungsverlauf umfasst typischerweise Ausbildungsbeginn, Dauer der Ausbildung, Zwischenprüfung und Abschlussprüfung.

Karriere und Perspektiven

Nach dem Abschluss eröffnen sich unter anderem Perspektiven in Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Wenn du dein handwerkliches Können mit deinen kreativen, Wenn es für dich fachlich noch höher hinausgehen, Betriebswirtschaftliche Weiterqualifizierung und Du siehst.

Beruf im Video

Noch keine Video-Vorstellung importiert. Die Redaktion kann diese im CMS unter dem Beruf ergänzen.

Typische Voraussetzungen

Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur

Wissenswertes

  • Holzspielzeug gibt es bereits seit der Steinzeit.
  • Die meisten Holzspielzeugmacher/-innen werden im Erzgebirge ausgebildet.
  • Seit 1993 wird in Deutschland der Deutsche Designpreis für Holzspielzeug verliehen.

Redaktionell aufbereitet auf Basis öffentlicher Berufsinfos von handwerk.de.