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Maschinen- und Anlagenführer/-in

Maschinen- und Anlagenführer/-in ist ein Ausbildungsberuf im Handwerk mit einer Regeldauer von 2 Jahren im Bereich Elektro- und Metallgewerbe.

Dauer: 2 Jahre· 1 Min. Lesezeit

Schnellübersicht

Gewerkegruppen
Elektro- und Metallgewerbe
Interessensbereiche
Elektronik, IT/technische Verarbeitung, Verkehr/Mobilität
Dauer der Ausbildung
2 Jahre
Voraussetzung
Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur

Detaillierte Ausbildungsübersicht

Die wichtigsten Bereiche in einer schnellen, gut vergleichbaren Tabelle.

Deine Aufgaben
  • Als Maschinen- und Anlagenführerin oder Maschinen- und Anlagenführer richtest du Maschinen und Anlagen ein, bedienst sie, rüstest sie auf oder um und wartest sie.
  • Einrichten: Je nach Schwerpunkt deiner Ausbildung und anhand der Anforderungen stellst du das erforderliche Material, die Hilfsstoffe oder die Rohstoffe für die Produktion bereit und richtest die Arbeitsschritte an den jeweiligen Maschinen oder Anlagen ein.
  • Bedienen: Du startest die Produktion, überwachst die Prozesse, kontrollierst die Qualität – mithilfe von computergesteuerten Programmen und deinen Fachkenntnissen. Bei Abweichungen greifst du korrigierend ein und passt die Vorgaben und Einstellungen an.
  • Instand halten: Du füllst Öl, Schmier- oder Kühlstoffe nach, tauschst Verschleißteile aus oder reinigst und desinfizierst – damit deine Maschinen und Anlagen stets reibungslos laufen und immer Einsatz bereit sind.
Deine Eigenschaften
  • Als Maschinen- und Anlagenführer/-in solltest du eine gute Beobachtungsgabe haben, sehr sorgfältig arbeiten und technisches und handwerkliches Verständnis mitbringen. Zusätzlich ist es hilfreich, wenn du gut Entscheidungen treffen kannst.
Deine Ausbildungsinhalte
  • Deine Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführerin oder Maschinen- und Anlagenführer bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen.
  • Zuordnen und Handhaben von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen.
  • Betriebliche und technische Kommunikation.
  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen.
  • Prüfen.
  • Branchenspezifische Fertigungstechniken.
  • Steuerungs- und Regelungstechnik.
  • Einrichten und Bedienen von Produktionsanlagen.
  • Steuern des Materialflusses.
  • Warten und Inspizieren von Maschinen und Anlagen.
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen.
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht.
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz.
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
  • Digitalisierte Arbeitswelt.
Ablauf der Ausbildung
  • Ausbildungsbeginn: Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
  • Dauer der Ausbildung: 2 Jahre.
  • Zwischenprüfung: Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.
  • Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildung findet eine Abschlussprüfung statt.
Karriere und Perspektiven
  • Wenn dir in Sachen Maschinen und Anlagen keiner was vormachen soll, dann ist die Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführerin oder Maschinen- und Anlagenführer eine gute Voraussetzung.
  • Nach dem Ausbildungsabschluss als Maschinen- und Anlagenführer/-in kannst du in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren. Und du kannst das 3. Lehrjahr dranhängen und einen Gesellenabschluss machen.
  • Der Schwerpunkt, den du als Maschinen- und Anlagenführer/-in gewählt hast, entscheidet dabei, welchen Gesellenabschluss du machen kannst.
  • Du siehst: Als Maschinen- und Anlagenführer/-in hast du interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!

Berufsbild

Maschinen- und Anlagenführer/-in ist ein praxisorientierter Ausbildungsberuf im Handwerk. Typische Gewerkegruppen sind Elektro- und Metallgewerbe. Wichtige Interessensbereiche sind Elektronik, IT/technische Verarbeitung und Verkehr/Mobilität. Die Regeldauer liegt bei 2 Jahren. Die konkreten schulischen Voraussetzungen können je nach Betrieb variieren.

Aufgaben im Überblick

Typische Aufgaben liegen in den Bereichen Kernaufgaben des Berufs, Einrichten, Bedienen und Instand halten.

Wichtige Eigenschaften

Für den Beruf hilfreich sind insbesondere Kernaufgaben des Berufs.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung arbeitest du unter anderem an Fachliche und betriebliche Grundlagen, Zuordnen und Handhaben von Werk- Betriebs- und Hilfsstoffen, Betriebliche und technische Kommunikation, Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen und Prüfen.

Ablauf der Ausbildung

Der Ausbildungsverlauf umfasst typischerweise Ausbildungsbeginn, Dauer der Ausbildung, Zwischenprüfung und Abschlussprüfung.

Karriere und Perspektiven

Nach dem Abschluss eröffnen sich unter anderem Perspektiven in Wenn dir in Sachen Maschinen und Anlagen keiner, Nach dem Ausbildungsabschluss als Maschinen- und Anlagenführer/-in kannst, Der Schwerpunkt den du als Maschinen- und Anlagenführer/-in und Du siehst.

Beruf im Video

Noch keine Video-Vorstellung importiert. Die Redaktion kann diese im CMS unter dem Beruf ergänzen.

Typische Voraussetzungen

Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur

Wissenswertes

  • Bei Wartung von Maschinen und Anlagen kommt heute auch künstliche Intelligenz zum Einsatz.
  • Die größte Maschine der Welt ist gigantische 27 km lang. Es handelt sich um einen Teilchenbeschleuniger.

Redaktionell aufbereitet auf Basis öffentlicher Berufsinfos von handwerk.de.