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Baugeräteführer/-in

Baugeräteführer/-in ist ein Ausbildungsberuf im Handwerk mit einer Regeldauer von 3 Jahren im Bereich Bau- und Ausbaugewerbe.

Dauer: 3 Jahre· 1 Min. Lesezeit

Schnellübersicht

Gewerkegruppen
Bau- und Ausbaugewerbe
Interessensbereiche
Bau/Architektur, Verkehr/Mobilität
Dauer der Ausbildung
3 Jahre
Voraussetzung
Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur

Detaillierte Ausbildungsübersicht

Die wichtigsten Bereiche in einer schnellen, gut vergleichbaren Tabelle.

Deine Aufgaben
  • Als Baugeräteführerin oder Baugeräteführer bedienst du Kräne, Walzen und Bagger – du kennst dich mit der Aushebung von Gruben genauso aus wie mit dem Verladen von Baumaterial.
  • Steuern: Elektronische, pneumatische oder hydraulische Steuerung? Du kennst alle Gerätetypen, kannst sie bedienen und weißt, für welche Arbeiten du sie einsetzen kannst.
  • Organisieren: Du bereitest anstehende Bauarbeiten gewissenhaft vor, verfügst über Kenntnisse zur Verarbeitung der Baustoffe und bist für den Transport deiner Baugeräte zu und von den Baustellen zuständig.
  • Warten: Du kümmerst dich um deine Baugeräte, wartest sie und führst Reparaturen aus.
Deine Eigenschaften
  • Technische Begabung und eine gute räumliche Vorstellungskraft sind für den Job als Baugeräteführer/-in wichtig. Außerdem solltest du schwindelfrei und körperlich fit sein sowie sorgfältig und umsichtig arbeiten.
Deine Ausbildungsinhalte
  • Deine Ausbildung als Baugeräteführerin oder Baugeräteführer bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen.
  • Arbeitsplanung.
  • Einrichten und Sichern von Baustellen, Arbeits- und Schutzgerüsten.
  • Verarbeiten von Bau- und Bauhilfsstoffen.
  • Arbeiten in der Bautechnik.
  • Handhaben von Vermessungsgeräten.
  • Be- und Verarbeiten von Metallen und Kunststoffen.
  • Handhaben von Bauteilen, Baugruppen und Systemen von Baugeräten.
  • Inbetriebnehmen, Führen und Außerbetriebnehmen von Baugeräten.
  • Warten von Baugeräten, Verwenden von Kraft- und Schmierstoffen sowie von Hydraulikölen.
  • Feststellen von Störungen sowie Einleiten von Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung an Baugeräten.
  • Instandsetzen von Bauteilen und Baugruppen.
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht.
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz.
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
  • Digitalisierte Arbeitswelt.
Ablauf der Ausbildung
  • Ausbildungsbeginn: Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
  • Dauer der Ausbildung: 3 Jahre.
  • Zwischenprüfung: Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.
  • Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildung findet eine Abschlussprüfung statt.
Karriere und Perspektiven
  • Die Ausbildung als Baugeräteführerin oder Baugeräteführer ist deine Basis, um in der mobilen Baubranche durchzustarten.
  • Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.
  • Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister die Leitung eines Betriebes übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.
  • Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.
  • Du siehst: Das Bauhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!

Berufsbild

Baugeräteführer/-in ist ein praxisorientierter Ausbildungsberuf im Handwerk. Typische Gewerkegruppen sind Bau- und Ausbaugewerbe. Wichtige Interessensbereiche sind Bau/Architektur und Verkehr/Mobilität. Die Regeldauer liegt bei 3 Jahren. Die konkreten schulischen Voraussetzungen können je nach Betrieb variieren.

Aufgaben im Überblick

Typische Aufgaben liegen in den Bereichen Kernaufgaben des Berufs, Steuern, Organisieren und Warten.

Wichtige Eigenschaften

Für den Beruf hilfreich sind insbesondere Technische Begabung und eine gute räumliche Vorstellungskraft sind.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung arbeitest du unter anderem an Fachliche und betriebliche Grundlagen, Arbeitsplanung, Einrichten und Sichern von Baustellen Arbeits- und Schutzgerüsten, Verarbeiten von Bau- und Bauhilfsstoffen und Arbeiten in der Bautechnik.

Ablauf der Ausbildung

Der Ausbildungsverlauf umfasst typischerweise Ausbildungsbeginn, Dauer der Ausbildung, Zwischenprüfung und Abschlussprüfung.

Karriere und Perspektiven

Nach dem Abschluss eröffnen sich unter anderem Perspektiven in Die Ausbildung als Baugeräteführerin oder Baugeräteführer ist deine, Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Meisterbrief und Leitungsverantwortung, Betriebswirtschaftliche Weiterqualifizierung und Du siehst.

Beruf im Video

Baugeräteführer / Baugeräteführerin. Auch eine Ausbildung, die zu dir passen könnte.

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Ausbildung als Baugeräteführer/-in

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Typische Voraussetzungen

Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur

Wissenswertes

  • Die Vorgänger von Baumaschinen waren u. a. Lasttiere. Beim Bau der Pyramiden in Ägypten kamen zum Beispiel Elefanten statt Maschinen zum Einsatz. 1769 wurde die Dampfmaschine erfunden und hat den Grundstein für moderne Baumaschinen gelegt.
  • Die größten und schwersten Baufahrzeuge, die es heute gibt, sind Schaufelradbagger.
  • Heute können Baugeräteführer/-innen unterschiedliche Maschinen auch per Satellit steuern.

Redaktionell aufbereitet auf Basis öffentlicher Berufsinfos von handwerk.de.