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Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten ist ein Ausbildungsberuf im Handwerk mit einer Regeldauer von 2 Jahren im Bereich Bau- und Ausbaugewerbe.

Dauer: 2 Jahre· 1 Min. Lesezeit

Schnellübersicht

Gewerkegruppen
Bau- und Ausbaugewerbe
Interessensbereiche
Ausbau/Innenarchitektur, Bau/Architektur, Holz
Dauer der Ausbildung
2 Jahre
Voraussetzung
Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur

Detaillierte Ausbildungsübersicht

Die wichtigsten Bereiche in einer schnellen, gut vergleichbaren Tabelle.

Deine Aufgaben
  • Als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten schützt du Holz- und andere Bauteile vor Pilz- und Insektenbefall, Feuchtigkeit und anderen Schäden.
  • Inspizieren: Mit Messgeräten und technischen Werkzeugen nimmst du Dachstühle, Wände, Holz- und Mauerwerk in Augenschein und inspizierst sie auf Befall, Feuchtigkeit oder anderweitige Schäden oder Schadstoffe.
  • Bekämpfen: Mithilfe verschiedener Verfahren bekämpfst, behandelst und beseitigst du Insekten- oder Pilzbefall oder setzt Trockengeräte in durchfeuchteten Gebäuden ein – alles unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz.
  • Vorbeugen: Für alle Maßnahmen, die einen erneuten Befall verhindern, das Eindringen von Feuchtigkeit vermeiden oder die anderweitigen Schutz gewähren, bist du richtige/-r Ansprechpartner/-in.
Deine Eigenschaften
  • Trittsicher und schwindelfrei sein ist für die vielseitigen Einsatzorte als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten entscheidend. Technische Zusammenhänge sowie sachgemäßes und sorgfältiges Arbeiten sollte dir ebenso liegen wie die Zusammenarbeit mit anderen Gewerken.
Deine Ausbildungsinhalte
  • Deine Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen.
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht.
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz.
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
  • Digitalisierte Arbeitswelt.
  • Information und Kommunikation, kundenorientiertes Verhalten.
  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsschritten.
  • Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten und Maschinen.
  • Umgehen mit Gefahrstoffen und sonstigen Werkstoffen.
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen.
  • Unterscheidung von Schäden an Holz, Holzbauteilen und Einbindungsbereichen sowie Vorbereiten dieser Untergründe.
  • Durchführen von vorbeugenden Maßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten.
  • Bekämpfen holzzerstörender Insekten.
  • Behandeln und Beseitigen von Pilzbefall.
  • Vorbereiten und Durchführen nachträglicher Außen- und Innenabdichtungen an erdberührten Bauteilen.
  • Vorbereiten und Durchführen nachträglicher chemischer Horizontalabdichtungen.
  • Vorbereiten von Flächen und Aufbringen von Sanierputzen.
  • Austrocknen durchfeuchteter Bauwerke.
Ablauf der Ausbildung
  • Ausbildungsbeginn: Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
  • Dauer der Ausbildung: 2 Jahre.
  • Zwischenprüfung: Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll am Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.
  • Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildung findet eine Abschluss-/Gesellenprüfung statt.
Karriere und Perspektiven
  • Mit der Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten schützt du in Zukunft nicht nur deine eigenen vier Wände! Nach deinem Ausbildungsabschluss als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten kannst du außerdem noch ein 3. Lehrjahr dranhängen und den Gesellenabschluss als Holz- und Bautenschützer/-in machen.
  • Nach dem Ausbildungsabschluss als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten kannst du in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren. Noch mehr berufliche Möglichkeiten bietet dir der Gesellenabschluss als Holz- und Bautenschützer/-in.
  • Du siehst: Das Holz- und Bautenschutzhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!

Berufsbild

Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten ist ein praxisorientierter Ausbildungsberuf im Handwerk. Typische Gewerkegruppen sind Bau- und Ausbaugewerbe. Wichtige Interessensbereiche sind Ausbau/Innenarchitektur, Bau/Architektur und Holz. Die Regeldauer liegt bei 2 Jahren. Die konkreten schulischen Voraussetzungen können je nach Betrieb variieren.

Aufgaben im Überblick

Typische Aufgaben liegen in den Bereichen Kernaufgaben des Berufs, Inspizieren, Bekämpfen und Vorbeugen.

Wichtige Eigenschaften

Für den Beruf hilfreich sind insbesondere Trittsicher und schwindelfrei sein ist für die vielseitigen.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung arbeitest du unter anderem an Fachliche und betriebliche Grundlagen, Organisation des Ausbildungsbetriebes Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht, Sicherheit und Gesundheitsschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit und Digitalisierte Arbeitswelt.

Ablauf der Ausbildung

Der Ausbildungsverlauf umfasst typischerweise Ausbildungsbeginn, Dauer der Ausbildung, Zwischenprüfung und Abschlussprüfung.

Karriere und Perspektiven

Nach dem Abschluss eröffnen sich unter anderem Perspektiven in Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Nach dem Ausbildungsabschluss als Fachkraft für Holz- und und Du siehst.

Beruf im Video

Ein Handwerk mit Zukunft - Holz- und Bautenschutz

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Typische Voraussetzungen

Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur

Wissenswertes

  • Holz- und Bautenschützer/-in ist ein recht junger Ausbildungsberuf, den es erst seit 2007 gibt.
  • Australische Forscher haben herausgefunden, dass Termiten sich schneller durch Holz fressen, wenn sie Rockmusik hören. In Ländern, in denen Termiten beheimatet sind, sollte man seinen Musikgemack also mit Bedacht wählen.
  • Im Holz- und Bautenschutz kommt häufig Chemie zum Einsatz. Muss aber nicht, beweist zum Beispiel MTB aus Greiz und bekämpft Schädlinge und Pilze mit Mikrowellentechnik.

Redaktionell aufbereitet auf Basis öffentlicher Berufsinfos von handwerk.de.