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Holz- und Bautenschützer/-in

Holz- und Bautenschützer/-in ist ein Ausbildungsberuf im Handwerk mit einer Regeldauer von 3 Jahren im Bereich Bau- und Ausbaugewerbe.

Dauer: 3 Jahre· 1 Min. Lesezeit

Schnellübersicht

Gewerkegruppen
Bau- und Ausbaugewerbe
Interessensbereiche
Ausbau/Innenarchitektur, Bau/Architektur, Holz
Dauer der Ausbildung
3 Jahre
Voraussetzung
Welcher Schulabschluss gefordert ist, variiert von Betrieb zu Betrieb. Rechtlich ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. Selbst ohne Schulabschluss ist eine Ausbildung möglich. Erkundige dich bei den Betrieben deiner Wahl, welchen Abschluss du mitbringen solltest. Je besser dein Abschluss, desto größer zumeist deine Entwicklungsmöglichkeiten.

Detaillierte Ausbildungsübersicht

Die wichtigsten Bereiche in einer schnellen, gut vergleichbaren Tabelle.

Deine Aufgaben
  • Als Holz- und Bautenschützerin oder Holz- und Bautenschützer bist du für den Schutz von Holz-, Holzbauteilen und deren Einbindungsbereiche zuständig.
  • Dabei hast du die Wahl aus zwei Fachrichtungen.
  • Beurteilen: Was hat den Schaden am Holz verursacht? Aus welchen Gründen hat sich Schimmel gebildet? Wieso sind Risse im Mauerwerk? Unter Berücksichtigung aller Faktoren und mithilfe von Prüf- und Messgeräten stellt du eine Diagnose des Schadens und der möglichen Ursachen.
  • Behandeln: Anhand der erstellten Diagnose ergreifst du Maßnahmen zur Beseitigung des Schadens und leitest Schritte zur Bekämpfung oder Behandlung der Ursache ein.
  • Schützen: Vorkehrungen zur Vorbeugen eines erneuten Befalls oder eines erneuten Schadens durch Wasser oder Schadstoffe werden von dir ergriffen und umgesetzt.
  • Holzschutz.
  • Bautenschutz.
Deine Eigenschaften
  • Als Holz- und Bautenschützer/-in solltest du eine genau Beobachtungsgabe besitzen und sorgfältig arbeiten. Zudem solltest du ein Verständnis für biologische und chemische Zusammenhänge haben und körperlich fit sein.
Deine Ausbildungsinhalte
  • Deine Ausbildung als Holz- und Bautenschützerin oder Holz- und Bautenschützer bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufsleben vor – und beinhaltet diese Themen.
  • Fachrichtung Bautenschutz.
  • Fachrichtung Holzschutz.
  • Unterscheiden von Schäden an Holz, Holzbauteilen und Einbindungsbereichen sowie Vorbereiten dieser Untergründe.
  • Durchführen von vorbeugenden Maßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten.
  • Bekämpfen holzzerstörender Insekten.
  • Behandeln und Beseitigen von Pilzbefall.
  • Vorbereiten und Durchführen nachträglicher Außen- und Innenabdichtungen an erdberührten Bauteilen.
  • Vorbereiten und Durchführen nachträglicher chemischer Horizontalabdichtung.
  • Vorbereiten von Flächen und Aufbringen von Sanierputzen.
  • Austrocknen durchfeuchteter Bauwerke.
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht.
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz.
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
  • Digitalisierte Arbeitswelt.
  • Information und Kommunikation, kundenorientiertes Verhalten.
  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsschritten.
  • Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten und Maschinen.
  • Umgehen mit Gefahrstoffen und sonstigen Werkstoffen.
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen.
Ablauf der Ausbildung
  • Ausbildungsbeginn: Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
  • Dauer der Ausbildung: 3 Jahre.
  • Zwischenprüfung: Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.
  • Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildung findet eine Abschluss-/Gesellenprüfung statt.
Karriere und Perspektiven
  • Wenn dir in Sachen Holz keiner etwas vormachen soll, dann ist die Ausbildung als Holz- und Bautenschützerin oder Holz- und Bautenschützer eine gute Basis.
  • Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.
  • Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Holz- und Bautenschutz-Handwerk die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.
  • Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.
  • Du siehst: Das Holz- und Bautenschutzhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!

Berufsbild

Holz- und Bautenschützer/-in ist ein praxisorientierter Ausbildungsberuf im Handwerk. Typische Gewerkegruppen sind Bau- und Ausbaugewerbe. Wichtige Interessensbereiche sind Ausbau/Innenarchitektur, Bau/Architektur und Holz. Die Regeldauer liegt bei 3 Jahren. Die konkreten schulischen Voraussetzungen können je nach Betrieb variieren.

Aufgaben im Überblick

Typische Aufgaben liegen in den Bereichen Kernaufgaben des Berufs, Dabei hast du die Wahl aus zwei Fachrichtungen, Beurteilen, Behandeln und Schützen.

Wichtige Eigenschaften

Für den Beruf hilfreich sind insbesondere Kernaufgaben des Berufs.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung arbeitest du unter anderem an Fachliche und betriebliche Grundlagen, Fachrichtung Bautenschutz, Fachrichtung Holzschutz, Unterscheiden von Schäden an Holz Holzbauteilen und Einbindungsbereichen und Durchführen von vorbeugenden Maßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und.

Ablauf der Ausbildung

Der Ausbildungsverlauf umfasst typischerweise Ausbildungsbeginn, Dauer der Ausbildung, Zwischenprüfung und Abschlussprüfung.

Karriere und Perspektiven

Nach dem Abschluss eröffnen sich unter anderem Perspektiven in Wenn dir in Sachen Holz keiner etwas vormachen, Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Meisterbrief und Leitungsverantwortung, Betriebswirtschaftliche Weiterqualifizierung und Du siehst.

Beruf im Video

Ein Handwerk mit Zukunft - Holz- und Bautenschutz

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Typische Voraussetzungen

Welcher Schulabschluss gefordert ist, variiert von Betrieb zu Betrieb. Rechtlich ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. Selbst ohne Schulabschluss ist eine Ausbildung möglich. Erkundige dich bei den Betrieben deiner Wahl, welchen Abschluss du mitbringen solltest. Je besser dein Abschluss, desto größer zumeist deine Entwicklungsmöglichkeiten.

Wissenswertes

  • Holz- und Bautenschützer/-in ist ein recht junger Ausbildungsberuf, den es erst seit 2007 gibt.
  • Australische Forscher haben herausgefunden, dass Termiten sich schneller durch Holz fressen, wenn sie Rockmusik hören. In Ländern, in denen Termiten beheimatet sind, sollte man seinen Musikgemack also mit Bedacht wählen.
  • Im Holz- und Bautenschutz kommt häufig Chemie zum Einsatz. Muss aber nicht, beweist zum Beispiel MTB aus Greiz und bekämpft Schädlinge und Pilze mit Mikrowellentechnik.

Redaktionell aufbereitet auf Basis öffentlicher Berufsinfos von handwerk.de.