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Tiefbaufacharbeiter/-in

Tiefbaufacharbeiter/-in ist ein Ausbildungsberuf im Handwerk mit einer Regeldauer von 2 Jahren im Bereich Bau- und Ausbaugewerbe.

Dauer: 2 Jahre· 1 Min. Lesezeit

Schnellübersicht

Gewerkegruppen
Bau- und Ausbaugewerbe
Interessensbereiche
Bau/Architektur, Verkehr/Mobilität
Dauer der Ausbildung
2 Jahre
Voraussetzung
Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur

Detaillierte Ausbildungsübersicht

Die wichtigsten Bereiche in einer schnellen, gut vergleichbaren Tabelle.

Deine Aufgaben
  • Als Tiefbaufacharbeiterin oder Tiefbaufacharbeiter bist du auf Baustellen im Einsatz und führst Erdarbeiten durch. Je nach Schwerpunkt bist du speziell in den Bereichen Straßenbau, Rohrleitungsbau, Kanalbau, Brunnen- und Spezialtiefbau oder Gleisbau tätig.
  • Planen: Du bereitest die jeweiligen Baustellen vor, sicherst sie ab, leitest den Verkehr um und forderst die benötigten Maschinen und Geräte an – nach den Vorgaben deiner Auftraggeber/-innen und nach detaillierten Plänen.
  • Bauen: Je nach Schwerpunkt planierst und asphaltierst du Straßen, verlegst Gas- und Wasserleitungen, hebst Kanäle und Schächte aus, installierst Wasserförderungsanlagen oder verlegst Schienen – mit Hilfe von Maschinen und Geräten und handwerklichem Können.
Deine Eigenschaften
  • Als Tiefbaufacharbeiterin oder Tiefbaufacharbeiter solltest du körperlich fit sein und gerne im Team arbeiten. Außerdem solltest du handwerkliches Geschick mitbringen und umsichtig agieren.
Deine Ausbildungsinhalte
  • Deine Ausbildung als Tiefbaufacharbeiterin oder Tiefbaufacharbeiter bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen.
  • Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan.
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen.
  • Prüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und Bauhilfsstoffen.
  • Lesen und Anwenden von Zeichnungen, Anfertigen von Skizzen.
  • Durchführen von Messungen.
  • Bearbeiten von Holz und Herstellen von Holzverbindungen.
  • Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton.
  • Herstellen von Baukörpern aus Steinen.
  • Herstellen von Baugruben und Gräben, Verbauen und Wasserhaltung.
  • Herstellen von Verkehrswegen.
  • Einbauen und Anschließen von Ver- und Entsorgungssystemen.
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen.
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht.
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz.
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
  • Digitalisierte Arbeitswelt.
Ablauf der Ausbildung
  • Ausbildungsbeginn: Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
  • Dauer der Ausbildung: 2 Jahre.
  • Zwischenprüfung: Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des ersten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.
  • Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildung findet eine Abschluss-/Gesellenprüfung statt.
Karriere und Perspektiven
  • Mit der Ausbildung als Tiefbaufacharbeiterin oder Tiefbaufacharbeiter verdichtest du deine Möglichkeiten, um in der Baubranche durchzustarten. Nach dem Ausbildungsabschluss als Tiefbaufacharbeiter/-in kannst du in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren. Und du kannst das 3. Lehrjahr dranhängen und einen Gesellenabschluss machen. Der Schwerpunkt, den du als Tiefbaufacharbeiter/-in gewählt hast, entscheidet dabei welchen Gesellenabschluss du machen kannst.
  • Du siehst: Das Bau-Handwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!

Berufsbild

Tiefbaufacharbeiter/-in ist ein praxisorientierter Ausbildungsberuf im Handwerk. Typische Gewerkegruppen sind Bau- und Ausbaugewerbe. Wichtige Interessensbereiche sind Bau/Architektur und Verkehr/Mobilität. Die Regeldauer liegt bei 2 Jahren. Die konkreten schulischen Voraussetzungen können je nach Betrieb variieren.

Aufgaben im Überblick

Typische Aufgaben liegen in den Bereichen Kernaufgaben des Berufs, Planen und Bauen.

Wichtige Eigenschaften

Für den Beruf hilfreich sind insbesondere Kernaufgaben des Berufs.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung arbeitest du unter anderem an Fachliche und betriebliche Grundlagen, Auftragsübernahme Leistungserfassung Arbeitsplan und Ablaufplan, Einrichten Sichern und Räumen von Baustellen, Prüfen Lagern und Auswählen von Bau- und Bauhilfsstoffen und Lesen und Anwenden von Zeichnungen Anfertigen von Skizzen.

Ablauf der Ausbildung

Der Ausbildungsverlauf umfasst typischerweise Ausbildungsbeginn, Dauer der Ausbildung, Zwischenprüfung und Abschlussprüfung.

Karriere und Perspektiven

Nach dem Abschluss eröffnen sich unter anderem Perspektiven in Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Du siehst.

Beruf im Video

Noch keine Video-Vorstellung importiert. Die Redaktion kann diese im CMS unter dem Beruf ergänzen.

Typische Voraussetzungen

Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur

Wissenswertes

  • Berlin hat mit über 150km das längste U-Bahn-Netz Deutschlands.
  • Die Goldmine Mponeng ist das tiefste von Menschenhand geschaffene Bauwerk. Die Mine reicht 4 km unter die Erde, wo die Temperatur 60 Grad beträgt.
  • Es gibt Wolkenkratzer, die bis zu 10 Untergeschosse haben.

Redaktionell aufbereitet auf Basis öffentlicher Berufsinfos von handwerk.de.